„Für Londons Pendler schafft die Fahrt über die viktorianischen Eisenbahnviadukte am Südufer der Themse ein bewegendes Bühnenbild, das spannende Perspektiven auf das Stadtbild offenbart. Die jüngste Ergänzung dieser Szene, das Faraday House, ist ein goldener Energieschub, der die Regeneration des legendären Battersea Kraftwerks ankündigt, so seine Architekten dRMM.“
Faraday House ist ein Wohnhaus, das Teil des ersten spannenden Kapitels der Regeneration des Battersea-Kraftwerks ist. Am Ufer der Themse und angrenzend an den Battersea Park gelegen, befindet sich das Gebäude in einer erstklassigen Lage an der Kreuzung der Nord-Süd-Bahnstrecke Victoria Station und Themse – und sein Design entspricht dieser einzigartigen Umgebung.
Es bildet den westlichen Rand des Gesamtbebauungsplans und schließt den Innenhof des von SimpsonHaugh und Partners entworfenen angrenzenden Glasgebäudes ab, das eine kontrastreiche Kulisse mit dramatischen Spiegelungen bietet.
Close view of gold-coloured copper walls of Faraday House located in London, UK. Walls are clad in Nordic Royal Copper by Nordic Copper and Aurubis. The building is cascading upwards. Photo is taken from a low angle. Building has multiple floors. It is daytime outside and some clouds are visible in the sky.

Photo: Andy Stagg

STARKE KONTEXTUELLE REAKTION

Unsere Zusammenarbeit mit SimpsonHaugh and Partners ist das Ergebnis eines Wettbewerbsprozesses, der zeigt, dass zwei kontrastierende Gebäude eine starke Antwort auf den vielfältigen Kontext des Kraftwerks im Osten und der Eisenbahn im Westen sein können. Beide Gebäude umfassen ein verbindendes Podium, das Zugang, Service und ein öffentliches Gesicht mit Einzelhandel, Büros, Restaurants, Fitnessstudio und Pool bietet sowie einen zurückgezogenen grünen Innenhof darüber.

Das Organisationsprinzip von Faraday House wurde von dem Schubladen-Prinzip „You can’t lay down your memory“ des Architekten Tejo Remy und der einfachen Freude am Stapeln von Streichholzschachteln inspiriert. Die versetzte Anordnung der Wohnungen folgt der sanften Kurve der Eisenbahn. Die Geometrie kupferverkleideter Boxen lässt sich am besten in einem langsam fahrenden Zug zur Victoria Station erleben – zunächst wirken sie ungeordnet wie eine Felswand, dann aber offernbaren sich allmählich die rationalen, verglasten Fassaden der nebeneinander liegenden Wohnungen.

EINZIGES MATERIAL

Ein einziges Material zur Verkleidung aller Außenfassaden unterstreicht die Kraft der komplexen Geometrie. Die goldene Kupferlegierung altert anmutig, ohne ihre Ausstrahlung zu verlieren. Es ist ein natürliches Material und wird sich wie der Backstein des Kraftwerks mit der Zeit verändern. Das gesamte Gebäude, einschließlich der Aussparungen und Laibungen, wurde so angelegt, dass die Stehfalz-Kupferlegierung die Volumina umschließt, jedoch ohne komplizierte Details und optische Ablenkungen. Die Schalen wurden vor Ort aus großen Spulen handgeformt und stehen im Kontrast zu den scharfkantigen Gläsern des benachbarten Gebäudes.

Der manuelle Prozess und das natürliche Material verleihen dem Faraday House ein sanftes Aussehen, während seine glänzenden, aus Kupferlegierungen gefertigten Formen einen passenden Bezug zur „Faraday-Abschirmung“ des Wissenschaftlers Michael Faraday herstellen, nach dem das Gebäude benannt wurde und ohne den Kraftwerke wie Battersea in den 1830er Jahren nicht hätten gebaut und betrieben werden können.

Logisches Layout

Die 113 Wohnungen sind in Dreiergruppen, um fünf Cluster herum, auf acht Stockwerken angeordnet. Treppenhäuser und Aufzüge werden zur Fassade geschoben, um den Bewohnern natürliches Licht, Ausblicke und Orientierung zu geben. Das Design des Kerngebäudes maximiert die Effizienz und ermöglicht große Wohnungen an den Seiten mit einer kleineren Wohnung, die den Raum dazwischen einnimmt. Weite Blicke über die Eisenbahn und die Themse kontrastieren mit der Intimität des Innenhofes. Jede Wohnung ist mit sehr großen Balkonen ausgestattet, die den geometrischen Ausdruck des Gebäudes bilden.

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